AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen IMPULS Group GmbH Akademie

§ 1 Ausbildung im Fernunterricht

(1) Die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention findet im „Fernunterricht“ im Sinne des Gesetzes zum Schutz der Teilnehmer am Fernunterricht (Fernunterrichtsschutzgesetz / FernUSG) statt. Der Veranstalter erklärt, dass es sich bei der von ihm angebotenen Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention um einen von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (zfu), Köln, zugelassenen Fernlehrgang handelt.

(2) Die Kenntnisse und Fähigkeiten werden entgeltlich auf vertraglicher Grundlage vermittelt. Dabei sind der Veranstalter und der Teilnehmende ausschließlich oder überwiegend räumlich getrennt. Der Veranstalter wird den Lernerfolg des Teilnehmenden überwachen.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Präsentation und Bewerbung der Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention auf der Website des Veranstalters stellen kein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar (unverbindlicher Leistungskatalog).

(2) Für die Belegung der Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention bedarf es der vorherigen Anmeldung durch den Teilnehmenden und des Abschlusses eines Fernunterrichtsvertrages zwischen dem Veranstalter und dem Teilnehmenden.

(3) Mit der Abgabe und dem Zugang einer von ihm vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllten und unterzeichneten Anmeldung und eines von ihm unterzeichneten Fernunterrichtsvertrages über die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention (in zweifacher Ausfertigung) gibt der Teilnehmende ein rechtsverbindliches Angebot auf Abschluss eines Fernunterrichtsvertrages über einen Ausbildungskurs zum Erwerb der Qualifikation „Fachtrainer*In für Prävention“ ab.

Das Anmeldeformular wie auch der Fernunterrichtsvertrag können auf der Website des Veranstalters unter https://fachtrainer-praevention.de abgerufen werden.

Die vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Anmeldung wie auch der unterzeichnete Fernunterrichtsvertrag können vom Teilnehmenden per Post oder in Textform, insbesondere per Mail, an den Veranstalter adressiert werden.

Der Teilnehmende ist an das Angebot zum Abschluss eines Fernunterrichtsvertrages über die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention für die Dauer von zwei (2) Wochen nach Zugang der vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllten und unterzeichneten Anmeldung sowie des unterzeichneten Fernunterrichtsvertrages gebunden. Ein etwaig bestehendes Widerrufsrecht des Teilnehmenden gemäß § 5 dieses Vertrages bleibt unberührt.

(4) Die Anmeldung zu einer Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention hat insbesondere die folgenden Anmeldedaten zu enthalten:

a) Name und Vorname des Teilnehmenden;
b) Geburtsdatum des Teilnehmenden;
c) Anschrift des Teilnehmenden (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort);
d) Telefon und E-Mail-Kontakt des Teilnehmenden;
e) Firmenname und Anschrift des Rechnungsträgers (falls abweichend von dem Teilnehmenden);
f) Wahl des Ausbildungsmodells.

Der Teilnehmende hat auf Seite 1 des Fernunterrichtsvertrages die folgenden Angaben zu ergänzen:

a) Name und Vorname des Teilnehmenden;
b) Anschrift des Teilnehmenden (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort);
c) Telefon des Teilnehmenden;
d) E-Mail-Kontakt des Teilnehmenden.

(5) Anmeldeschluss ist vierzehn (14) Tage vor Beginn des Ausbildungskurses. Im Zeitpunkt des Anmeldeschlusses müssen dem Veranstalter die vom Teilnehmenden vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllte und unterzeichnete Anmeldung und der von ihm unterzeichnete Fernunterrichtsvertrag über die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention in zweifacher Ausfertigung zugegangen sein.

(6) Zur Teilnahme an der Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention sind nur solche Personen berechtigt, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(7) Der Fernunterrichtsvertrag über die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention kommt durch die Annahme des Angebots auf Abschluss des Fernunterrichtsvertrages über die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention durch den Veranstalter zustande. Die Annahme erfolgt durch Zugang des vom Veranstalter unterzeichneten Fernunterrichtsvertrages beim Teilnehmenden. Der Veranstalter wird dem Teilnehmenden den beiderseits unterzeichneten Fernunterrichtsvertrag per Post zukommen lassen

(8) Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der IMPULS Group GmbH gelten für den Abschluss von Fernunterrichtsverträgen über die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention nicht.

§ 3 Umbuchung eines Ausbildungskurses

(1) Der Ausbildungskurs zum / zur Fachtrainer*In für Prävention findet mit den im Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Inhalten und zu den im Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Zeiten statt. Diese Zeiten sind für die Teilnehmenden verbindlich.

(2) Teilnehmende sind aus wichtigem Grund und nach vorheriger Absprache mit dem Veranstalter berechtigt, ein zu einem Ausbildungskurs zugehöriges Modul umzubuchen. Als ein die Umbuchung rechtfertigender wichtiger Grund kommt insbesondere in Betracht:

a) Krankheit unter Vorlage eines ärztlichen Attests,
b) dienstlich veranlasste Verhinderung unter Vorlage einer Bescheinigung des Arbeitgebers,
c) Todesfall von Ehepartner oder Verwandten ersten Grades unter Vorlage der Sterbeurkunde.

§ 4 Absage von Ausbildungskursen und notwendige
Programmänderungen

(1) Der Veranstalter ist berechtigt, bis zu 50% der geplanten Präsenztage aus wichtigem Grund auf einen von dem Veranstalter bestimmten Termin zu verschieben. Als wichtige Gründe gelten insbesondere die Nichtverfügbarkeit des Dozenten etwa wegen Krankheit sowie die Nichtverfügbarkeit des Seminarraums.

(2) Ein Ausbildungskurs kann aus wichtigem Grund abgesagt werden. Als wichtige Gründe gelten insbesondere eine zu geringe Teilnehmerzahl, der Ausfall eines Dozenten, die Schließung des Tagungsraums und höhere Gewalt.

(3) Im Fall einer zu geringen Teilnehmerzahl erfolgt die Absage nicht später als zwei (2) Wochen vor Beginn des Ausbildungskurses. In allen anderen Fällen einer Absage aus wichtigem Grund sowie in Fällen notwendiger Änderungen des Programms, insbesondere eines Dozentenwechsels, wird der Veranstalter die Teilnehmenden so rechtzeitig wie möglich informieren.

§ 5 Widerrufsrecht

(1) Dem Teilnehmenden steht ein Widerrufsrecht zu, dies unabhängig davon, ob es sich um einen außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag gemäß § 312b BGB und / oder einen Fernabsatzvertrag gemäß § 312c BGB handelt, § 4 FernUSG.

(2) Für das Widerrufsrecht gelten die Regelungen, die im Einzelnen wiedergegeben sind in der folgenden

Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Der Teilnehmende hat das Recht, binnen vierzehn (14) Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn (14) Tage beginnend mit dem Tag des Vertragsschlusses.

Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Teilnehmende dem Veranstalter, der IMPULS Group GmbH, Zu Hildringhausen 17, 57462 Olpe, Telefon: 02761 / 8353992, mail: info@fachtrainer-praevention.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über den Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Der Teilnehmende kann dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Teilnehmende die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

Folgen des Widerrufs

Wenn der Teilnehmende diesen Vertrag widerruft, hat der Veranstalter dem Teilnehmenden alle Zahlungen, die der Veranstalter von dem Teilnehmenden erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn (14) Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrages bei dem Veranstalter eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet der Veranstalter dasselbe Zahlungsmittel, das der Teilnehmende bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, mit dem Teilnehmenden wurde ausdrücklich etwas Anderes vereinbart. In keinem Fall werden dem Teilnehmenden wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Hat der Teilnehmende verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so hat der Teilnehmende dem Veranstalter einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zum Zeitpunkt, zu dem der Teilnehmende den Veranstalter von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrages unterrichtet, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

– Ende der Widerrufsbelehrung –

(3) Bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB dann, wenn der Veranstalter mit der Ausführung des Vertrages begonnen hat, nachdem der Teilnehmende ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Veranstalter mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und der Teilnehmende seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass der Teilnehmende durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.

§ 6 Stornierung eines Ausbildungskurses durch Teilnehmer*innen

(1) Die Ausbildung zum / zur Fachtrainer*In für Prävention kann – unabhängig von dem Widerrufsrecht gemäß § 5 dieses Vertrages – bis vierzehn (14) Tage vor Beginn des Ausbildungskurses kostenfrei storniert werden.

(2) Stornierungen bedürfen der Textform. Maßgeblich ist das Datum des Zugangs beim
Veranstalter.

(3) Eine kostenfreie Stornierung ist ausgeschlossen, sobald Online-Module freigeschaltet
und die Möglichkeit der Nutzung und des Herunterladens der Ausbildungsunterlagen
besteht.

§ 7 Ausbildungskonzept, Rechte und Pflichten des Veranstalters

(1) Ziel des Ausbildungskurses zum / zur Fachtrainer*In für Prävention (im Folgenden auch nur der „Ausbildungskurs“ genannt) ist der Erwerb der Qualifikation „Fachtrainer*In für Prävention“. Es handelt sich um eine nichtformale berufliche Qualifizierung mit Abschluss. Dies ist eine Ausbildung an privaten Institutionen, die nicht über das Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder spezifische Landesgesetze geregelt ist.

(2) Der Ausbildungskurs vermittelt grundlegende Kenntnisse auf den Gebieten Gesundheit, Medizin, Prävention, Psychologie / Pädagogik, Gesundheitsförderung und Gruppenfitness. Er bereitet darauf vor, selbständig sowohl einzelnen Personen als auch Gruppen in den verschiedenen Schwerpunkten Präventionskurse über die Krankenkasse anzubieten.

(3) Der Veranstalter verpflichtet sich, dem Teilnehmenden das Fernlehrmaterial einschließlich der vorgesehenen Arbeitsmittel in den vereinbarten Zeitabschnitten zu liefern, den Lernerfolg zu überwachen, insbesondere die eingesandten Arbeiten innerhalb angemessener Zeit sorgfältig zu korrigieren, und dem am Fernunterricht Teilnehmenden diejenigen Anleitungen zu geben, die er erkennbar benötigt.

(4) Der Ausbildungskurs ist modular aufgebaut und wird in zwei (2) Ausbildungsmodellen angeboten.

a) Präventionsprinzip 1

Das Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1“ erstreckt sich grundsätzlich über eine Ausbildungsdauer von 12 Monaten. Es setzt sich aus den folgenden Modulen zusammen:

  • Modul 1: Trainings- und Bewegungswissenschaften
  • Modul 2: Medizin
  • Modul 3: Psychologie und Pädagogik
  • Modul 5: Gerätegestütztes Krafttraining
  • Modul 6: Gruppentraining – Ausdauer
  • Modul 7: Gruppentraining – Beweglichkeits- und Koordinationstraining
  • Modul 8: Gruppentraining – Faszientraining
  • Modul 9: Gruppentraining – Funktionelles Training
  • Modul 10: Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention
  • Modul 11: Grundlagen der Verhaltenspsychologie
  • Modul 12: Grundlagen der Kommunikationspsychologie
  • Modul 13: Grundlagen der Entspannungsförderung
  • Modul 14: Mentale Gesundheit
  • Modul 15: Praktische und schriftliche Prüfung

Das Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1“ umfasst 750 Stunden.

Das erfolgreich abgeschlossene Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1“ befähigt zur Durchführung von Präventionskursen im Präventionsprinzip 1 „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“.

b) Präventionsprinzip 1 und 2

Das Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1 und 2“ erstreckt sich grundsätzlich über eine Ausbildungsdauer von 24 Monaten. Es beinhaltet sämtliche Module des Ausbildungsmodells „Präventionsmodell 1“ und zusätzlich das Modul 4 Pathologie und Pathophysiologie.

Das Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1 und 2“ umfasst 870 Stunden.

Das erfolgreich abgeschlossene Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1 und 2“ befähigt zur Durchführung von Präventionskursen im Präventionsprinzip 1 „Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität“ und im Präventionsprinzip 2 „Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme“.

(5) Ein jedes Ausbildungsmodell beginnt mit Modul 1. Kursbeginn eines jeden Ausbildungsmodells ist stets der Monat Januar eines jeden Kalenderjahres. Die Verteilung der einzelnen Module auf die Monate des Kalenderjahres kann auf der Website des Veranstalters unter https://fachtrainer-praevention.de abgerufen werden. Die genauen Termine für das jeweils folgende Kalenderjahr werden in der Regel im November / Dezember eines Kalenderjahres festgelegt. Ein jedes Modul ist eine in sich abgeschlossene Einheit und muss von dem Teilnehmenden vollständig absolviert werden.

(6) Der Ausbildungskurs besteht weit überwiegend aus Fernunterricht, mithin digitalen Selbstlernphasen und als Livestream, und im Übrigen aus Präsenzphasen.

Der Veranstalter ist berechtigt, etwaige Präsenzphasen ganz oder teilweise aus wichtigem Grund als Online-Modul und Selbstlernphasen ganz oder teilweise aus wichtigem Grund als Präsenzveranstaltung auszugestalten. Ein wichtiger Grund ist insbesondere gegeben, wenn die Anzahl der angemeldeten Teilnehmenden für die Durchführung einer Präsenzphase und / oder eines Online-Moduls zu gering ist. Eine etwaige Änderung wird mit einer Frist von zwei (2) Wochen vor Beginn der jeweils betroffenen Kurseinheit angekündigt.   

(7) Die Lehrmaterialien werden den Teilnehmenden per Post oder als Download auf der Website des Veranstalters im Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt.

(8) Der Teilnehmende ist verpflichtet und selbst dafür verantwortlich, die nötigen Voraussetzungen für die Teilnahme an den Selbstlernphasen zu schaffen. Erforderlich sind insbesondere geeignete Telekommunikationsmittel.

(9) Ein jedes Modul muss vollständig und ordnungsgemäß abgeschlossen sein, um eine Urkunde / Lizenz zu erwerben (vgl. auch § 9 dieses Vertrages).

(10) Sollte ein Modul des Ausbildungskurses aus Gründen, welche in der Person des Teilnehmenden liegen, nicht vollständig und / oder nicht ordnungsgemäß beendet werden können (z.B. wegen Krankheit), besteht kein Anspruch auf einen Nachholplatz.

(11) Einzelne Module des Ausbildungskurses können kostenpflichtig nachgebucht werden.

(12) Der Teilnehmende hat dafür Sorge zu tragen und ist dafür verantwortlich, an sämtlichen dem gebuchten Ausbildungskurs zugehörigen Praxis- und Theorieinhalten teilnehmen zu können.

(13) Ein Modul gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn sowohl die Selbstlernphase als auch die etwaige Präsenzphase erfolgreich absolviert wurde. Erforderlich für den erfolgreichen Abschluss ist insbesondere das Bestehen der Abschlussprüfung im Sinne von § 8 dieses Vertrages. Bei verspätetem Erscheinen von sechzig (60) Minuten und mehr zu einer Präsenzveranstaltung gilt das Modul als nicht erfolgreich absolviert.

(14) Im Falle von Präsenzeinheiten liegt es im Ermessen eines jeden Referenten, darüber zu entscheiden, ob der Teilnehmende fähig und in der Lage ist, den Inhalten des Ausbildungskurses zu folgen. Ein jeder Referent ist berechtigt, den Teilnehmenden aus wichtigem Grund von der Teilnahme an dem Ausbildungskurs auszuschließen. Als wichtiger Grund gilt insbesondere, nicht aber ausschließlich, das Feststellen von Krankheitssymptomen.

(15) Der Veranstalter ist bemüht, die Selbstlerninhalte auf seiner Website rund um die Uhr für die Teilnehmenden zur Verfügung zu stellen. Jedoch kann eine jederzeitige Verfügbarkeit nicht stets gewährleistet werden. Der Veranstalter bemüht sich, dass der Server im Jahresdurchschnitt zu 99,0% zur Verfügung steht. Hiervon ausgenommen sind angekündigte Wartungsarbeiten sowie Zeiten, in denen der Server aufgrund von technischen oder sonstigen Problemen, die nicht dem Einflussbereich des Veranstalters unterliegen (z.B. im Falle höherer Gewalt oder bei Verschulden Dritter), nicht erreichbar ist. Soweit die Sicherheit des Netzbetriebes oder die Aufrechterhaltung der Netzintegrität gefährdet ist, kann der Zugang zu den Diensten vorübergehend beschränkt werden. Der Veranstalter behält sich das Recht vor, die Dienste für Wartungs- und Organisationszwecke vorübergehend abzuschalten, wobei derartige Wartungsarbeiten 24 Stunden vorher auf der Website des Veranstalters angekündigt werden. Dies gilt nicht, soweit Abschaltungen aus dringenden Gründen kurzfristig nötig sind oder Abschaltungen im Rahmen von Updates und Patches, Modifikationen oder anderer eingesetzter Software erforderlich sind, wodurch es durch einen dann erforderlichen Neustart des Servers zu kurzzeitigen Unterbrechungen im Serverbetrieb kommen kann.

§ 8 Abschlussprüfung

(1) Ein jeder Ausbildungskurs schließt mit einer Prüfung und / oder einer Lehrprobe.

(2) Die Abschlussprüfung des Ausbildungskurses „Fachtrainer*In für Prävention“ setzt sich aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil zusammen. Der theoretische Teil besteht aus einer schriftlichen Multiple-Choice Prüfung von einer Dauer von 60 Minuten. Im praktischen Teil hat der Teilnehmende eine Kurseinheit von etwa 20 Minuten durchzuführen.

(3) Der theoretische Teil muss mit mindestens 60% der Aufgaben bestanden werden. Der praktische Teil muss von dem Prüfer als „kompetent“ bewertet werden.

(4) Im Falle des Nichtbestehens der Abschlussprüfung kann diese auf Antrag gegen eine Gebühr von 99,00 EUR einmalig wiederholt werden. Der Antrag auf Wiederholung der Prüfung muss innerhalb von drei (3) Monaten ab dem Tag des Zugangs der Mitteilung über das Nichtbestehen der Abschlussprüfung in Textform gestellt werden.

§ 9 Urkunden und Lizenzen

(1) Urkunden und Lizenzen für einen Ausbildungskurs werden den Teilnehmenden erst nach vollständigem und ordnungsgemäßem Abschluss eines Moduls und / oder des gesamten Ausbildungskurses ausgestellt.

(2) Die Ausstellung und Übersendung einer Urkunde und / oder einer Lizenz für ein erfolgreich absolviertes Modul und / oder eine erfolgreich absolvierte Ausbildung erfolgt – vorbehaltlich der Regelung in nachfolgendem Absatz 3 – ausschließlich digital.

(3) Urkunden und / oder Lizenzen in Papierform werden auf Antrag gegen eine Gebühr von 25,00 EUR je Urkunde / Lizenz ausgestellt.

§ 10 Preise und Zahlung

(1) Der Teilnehmende verpflichtet sich gegenüber dem Veranstalter, die vereinbarte Vergütung zu den Fälligkeitsterminen kostenfrei auf das Konto des Veranstalters zu zahlen.

Die Vergütung beträgt

a) für das Ausbildungsmodell „Präventionsprinzip 1“ insgesamt 020,00 EUR, zahlbar in 12 monatlichen Raten zu je 335,00 EUR, und

b) für das Ausbildungsmodell „Präventionsmodell 1 und 2“ insgesamt 680,00 EUR, zahlbar in 24 monatlichen Raten zu je 195,00 EUR.

Sämtliche Preisangaben sind Bruttopreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(2)  Die Vergütung umfasst die Teilnahme an dem Ausbildungskurs und die Ausbildungsunterlagen. In der Vergütung nicht enthalten sind etwaige Kosten für Reise, Verpflegung und Übernachtung des Teilnehmenden.

(3) Die monatlichen Raten sind am letzten Tag eines jeden Kalendermonats zur Zahlung fällig, erstmals in dem Monat, in dem der Ausbildungskurs beginnt.

(4) Mit Ablauf der vorstehenden Zahlungsfristen tritt Verzug ein. Die Vergütung ist während des Verzugs zum jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinssatz zu verzinsen. Der Veranstalter behält sich die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens vor.

(5) Die Zahlung kann ausschließlich im Wege der Überweisung zu den vereinbarten Zahlungsmodalitäten vorgenommen werden.

(6) Etwaige (Frühbucher-) Rabatte und / oder Aktionen gelten nur in den ausgewiesenen Zeiträumen. Verschiedene Rabatte und / oder Aktionen sind nicht miteinander kombinierbar.

(7) Der Teilnehmende ist zur Aufrechnung gegen Ansprüche des Veranstalters nur berechtigt, wenn die Forderungen des Teilnehmenden rechtskräftig festgestellt wurden, wenn der Veranstalter diese anerkannt hat oder wenn die Forderungen des Teilnehmenden unstreitig sind. Zur Aufrechnung gegen Ansprüche des Veranstalters ist der Teilnehmende auch berechtigt, wenn der Teilnehmende Mängelrügen oder Gegenansprüche aus demselben Vertragsverhältnis geltend macht. Der Teilnehmende darf ein Zurückbehaltungsrecht nur dann ausüben, wenn der Gegenanspruch des Teilnehmenden aus demselben Vertragsverhältnis herrührt.

§ 11 Pflichten der Teilnehmer*innen

(1) Der Teilnehmende verpflichtet sich, im Rahmen der Anmeldung wahre und vollständige Angaben zu machen.

(2) Das Vertragsverhältnis ist persönlich und nicht übertragbar.

(3) Der Teilnehmende hat das Passwort sicher aufzubewahren und vor jeglichem Missbrauch Dritter zu schützen. Für den Fall, dass der Zugang von Dritten missbraucht wird, ist der Veranstalter hierüber unverzüglich zu unterrichten. Dem Teilnehmenden ist es ausdrücklich untersagt, die Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben und / oder Dritten die Nutzung der Leistungen zu ermöglichen.

(4) Der Teilnehmende verpflichtet sich, die Leistungen des Veranstalters nur in einer Weise und zu Zwecken zu nutzen, die nicht gegen diesen Vertrag oder geltendes Recht verstoßen. Insbesondere ist dem Teilnehmenden eine Nutzung der Leistungen ausschließlich für persönliche, nicht-kommerzielle Zwecke erlaubt.

(5) Die digitalen Angebote und Arbeitsunterlagen des Veranstalters sind urheberrechtlich geschützt. Dem Teilnehmenden ist es ausdrücklich untersagt, die vom Veranstalter erhaltenen Texte, Videos und sonstigen Inhalte bzw. Materialien ohne vorherige Zustimmung zu kopieren, zu vervielfältigen, öffentlich zugänglich zu machen, zu übermitteln, zu veröffentlichen und / oder Dritten auf sonstigem Wege zugänglich zu machen. Der Veranstalter behält sich sämtliche Rechte vor. Die Arbeitsunterlagen stehen exklusiv dem Teilnehmenden zur Verfügung.

(6) Die Verantwortung für sämtliche Informationen, Daten, Texte und sonstige Materialien, die unter Verwendung der Leistungen des Veranstalters von dem Teilnehmenden gespeichert oder übermittelt werden, liegt ausschließlich und uneingeschränkt bei dem Teilnehmenden. Für von dem Teilnehmenden eingestellte Inhalte, insbesondere für Text- und Bildunterlagen, trägt allein der Teilnehmende die Verantwortung für deren Richtigkeit und rechtliche Zulässigkeit. Der Teilnehmende sichert insbesondere zu, dass die von ihm eingestellten Texte und Bilder keine Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Persönlichkeits-, und / oder Markenrechte Dritter verletzen und nicht gegen rechtsgültige, insbesondere wettbewerbsrechtliche Vorschriften verstoßen.

(7) Der Veranstalter ist nicht verpflichtet, von dem Teilnehmenden eingestellte Text- und Bildunterlagen zu prüfen. Der Veranstalter behält sich jedoch ausdrücklich das Recht vor, Inhalte, die über sein Angebot zugänglich sind, ohne Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung zurückzuweisen, zu sperren oder ggf. zu löschen, insbesondere zur Kenntnis genommene Inhalte vom Teilnehmenden, die gegen diese Nutzungsbedingungen verstoßen. Soweit der Teilnehmende gegen die Verpflichtungen aus § 11 dieses Vertrages verstößt, ist der Teilnehmende verpflichtet, den Veranstalter von etwaigen Ansprüchen Dritter freizustellen. Der Teilnehmende verpflichtet sich, auf dem Angebot des Veranstalters kein Material zu speichern, zu veröffentlichen und / oder zu übermitteln, das Software-Viren oder andere Informationen, Dateien oder Programme enthält, die dazu gedacht oder geeignet sind, die Funktion von Computer Soft- oder Hardware oder von Telekommunikationsvorrichtungen zu unterbrechen, zu zerstören oder einzuschränken.

§ 12 Haftung

(1) Für die Haftung des Veranstalters auf Schadenersatz gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(2) Die im Rahmen der Ausbildungskurse zur Verfügung gestellten Dokumente und Unterlagen werden vom Veranstalter mit größter Sorgfalt, nach den geltenden Qualitätsstandards und bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt. Jegliche Gewähr für Korrektheit, Aktualität, Vollständigkeit und Qualität der Inhalte wird ausgeschlossen.

§ 13 Laufzeit des Vertrages, Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit beginnt im Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

(2) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Vertragsdauer beträgt mindestens sechs (6) Monate (im Folgenden auch nur die „Mindestlaufzeit“ genannt).

(3) Der Vertrag ist erstmals kündbar mit einer Frist von sechs (6) Wochen zum Ende der Mindestlaufzeit. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit ist der Vertrag kündbar mit einer Frist von drei (3) Monaten.

(4) Das Recht sowohl des Veranstalters als auch den Teilnehmenden zur außerordentlichen, fristlosen Kündigung des Fernunterrichtsvertrages aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Veranstalter liegt insbesondere vor, wenn der Teilnehmende

a) mit der vereinbarten Vergütung oder einem Teil der vereinbarten Vergütung trotz vorheriger Mahnung mehr als zwei (2) Monate in Verzug ist;

b)gegen Pflichten aus § 11 dieses Vertrages verstößt.

(5) Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform.

(6) Der Vertrag endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, mit dem Abschluss des
Ausbildungskurses.

§ 14 Vergütung im Falle der vorzeitigen Beendigung des Fernunterrichtsvertrages

(1) Im Fall der Kündigung hat der Teilnehmende nur den Anteil der Vergütung zu entrichten, der dem Wert der Leistungen des Veranstalters während der Laufzeit des Fernunterrichtsvertrages entspricht.

(2) Wird der Ausbildungskurs durch den Veranstalter abgesagt oder vorzeitig beendet, wird dem Teilnehmenden die bezahlte Vergütung umgehend vollumfänglich erstattet. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verhaltens.

§ 15 Zustimmung zur Datenerhebung und -verwertung

(1) Der Veranstalter erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten nur zum Zweck der Vertragsabwicklung, Betreuung des Teilnehmenden sowie für eigene Werbeaktionen. Es handelt sich hierbei um die von dem Teilnehmenden im Rahmen des Vertragsabschlusses angegebenen Daten gemäß § 2 Abs. 4 dieses Vertrages.

(2) Die Verarbeitung der im Rahmen des Vertragsverhältnisses erhobenen personenbezogenen Daten erfolgt im Einklang mit der DS-GVO und den weiteren einschlägigen Datenschutzgesetzen. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. a) und Art. 6 Abs. 1 lit. b) DS-GVO und nur für die vorstehend genannten Zwecke der Vertragsabwicklung, Betreuung des Teilnehmenden und Werbeaktionen. Eine über den Vertragszweck hinausgehende Datenverarbeitung findet nicht statt. Sollte die Erhebung weiterer über den Vertragszweck hinausgehender Daten erforderlich werden, wird der Veranstalter hierfür gesondert eine Einwilligung bei dem Teilnehmenden einholen. Hinsichtlich des Umfangs und Zwecks der Datenerhebung sowie der Aufklärung über die Betroffenenrechte wird im Übrigen auf die Datenschutzhinweise des Veranstalters verwiesen.

(3) Für etwaige Online-Seminare (Livestream) wird die Plattform ZOOM verwendet. Die Teilnehmer*innen sind damit einverstanden, ZOOM während der Kurseinheiten zu verwenden. Den Teilnehmer*innen ist bekannt, dass ZOOM in den Meetings verwendete Daten über Server in den USA lenkt. Eine DS-GVO konforme Verwendung dieser Daten können wir nicht garantieren.

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des Kollisionsrechts und des internationalen Einheitsrechts, insbesondere des UN-Kaufrechts. Ist der Teilnehmende Verbraucher und hat der Teilnehmende zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses seinen gewöhnlichen Aufenthalt in einem anderen Land, bleibt die Anwendung zwingender Rechtsvorschriften dieses Landes von der Rechtswahl gemäß Satz 1 unberührt.

(2) Für Streitigkeiten aus diesem Vertrag oder über das Bestehen dieses Vertrages ist das Gericht ausschließlich zuständig, in dessen Bezirk der Teilnehmende seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.

(3) Dieser Vertrag enthält alle zwischen den Parteien vereinbarten Bestimmungen bezüglich des Fernunterrichtsvertrages. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dieses gilt auch für eine Aufhebung, Änderung oder den Verzicht auf dieses Textformerfordernis. Das vorstehende Textformerfordernis findet keine Anwendung bei Abreden, die nach Vertragsschluss unmittelbar zwischen den Parteien mündlich getroffen werden.

(2) Sollten Bestimmungen dieses Vertrages oder eine künftig in ihn aufgenommene Bestimmung ganz oder teilweise nicht rechtswirksam oder undurchführbar sein oder ihre Rechtswirksamkeit später verlieren, oder sollte dieser Vertrag eine Lücke aufweisen, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen des Vertrages nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmungen oder zur Ausfüllung der Lücke soll eine angemessene Regelung zu vereinbaren sein, die – soweit rechtlich möglich – dem am nächsten kommt, was die Parteien gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck dieses Vertrages gewollt haben würden, sofern sie bei dem Abschluss dieses Vertrages oder der späteren Aufnahme einer Bestimmung diesen Punkt bedacht hätten.

– Stand: Juli 2023 –